29.02.2012 Allgemein

Wasser-online-Nachrichten IV

23.02.2012:
Elbvertiefung: Behörden verweigern Auskunft Vierlaender.de

24.02.2012:
Mit dem Rad an und auf der Elbe: Die Elbe in ihrem Element taz
Keine Kostenerstattung für THW-Einsatz beim Elbe-Hochwasser 2006 OVG LG

26.02.2012:
Hamburgs neue Erlebniswelt am und auf dem Wasser Hamburger Abendblatt
Wedel: Hochwasser und Sturm Uetersener Nachrichten
Großübung von Feuerwehr und THW: Alle Straßen im Bereich der Elbe komplett gesperrt – Wedel. Manche sagen: Wenn wieder einmal eine so starke Sturmflut wie 1962 und 1976 das Wasser bis an die Deichkronen der Haseldorfer und Wedeler Marsch drückt, wird es alleine deshalb noch viel gefährlicher werden, weil der Zusammenhalt der Menschen nicht mehr derselbe ist. Und weil die Kompetenzstrukturen viel unübersichtlicher sind als vor 50 beziehungsweise 36 Jahren.

28.02.2012:
Hamburger Grundwasser so hoch wie lange nicht BI Vossmoor
CCS: Diese Kuh ist noch nicht vom Eis Vierlaender.de

29.02.2102:
Im Schneckentempo: Vierjahresplan fuer “Bergedorf 99″ VIERLAENDER.de
Hier geht es um die Tellerschnecke. Das Bezirksamt hat interessante Infos dazu herausgegeben.

BUND: Kostenexplosion bei der Elbvertiefung? Projekt ökologisch und ökonomisch unsinnig
Der BUND Hamburg schreibt heute, dass er sich nach den neuesten Veröffentlichungen der Hamburg Port Authority (HPA) in seiner Auffassung bestätigt sieht: Die geplante Elbvertiefung ist nicht nur ökologisch hochproblematisch, sondern auch volkswirtschaftlich unsinnig. Die Kosten für die Elbvertiefung würden sich nach den amtlichen Zahlen auf über eine halbe Milliarde Euro belaufen. Noch nicht beziffert sind die Kosten für zusätzliche Kompensationsmaßnahmen und die Zahlungen an den Obstbau in Niedersachsen. Der BUND Hamburg geht mittlerweile von Gesamtkosten in Höhe von über 600 Mio. Euro aus.
In die Betrachtung der Gesamtkosten müssten nach Auffassung des BUND Hamburg auch die steigenden Kosten für die nötige Unterhaltungsbaggerung einfließen. Die nächste Elbvertiefung würde den jährlich zu leistenden Unterhaltungsaufwand deutlich vergrößern, hier ist mit einer Kostensteigerung von 10-20% zu rechnen. Die Kosten an der Tideelbe, um die Fahrrinne für den Hamburger Hafen freizuhalten, belaufen sich heute schon zwischen 80 und 100 Mio. Euro pro Jahr.
“Flussvertiefungen haben ihre ökologischen Grenzen, diese sind an der Tideelbe deutlich erreicht. Noch wäre Zeit, das unsinnige Projekt Elbvertiefung abzublasen. Eine objektive Überprüfung der Zahlen und der Alternativen hat bislang nicht stattgefunden, stattdessen wird die Debatte überlagert von Standorthysterie und föderaler Kleinstaaterei”, so Manfred Braasch, Landesgeschäftsführer des BUND Hamburg.

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