28.03.2011 Allgemein

Es geht los…

Hamburg hat nun das Planfeststellungsverfahren gestartet. Jedermann kann die vielen Ordner mit Anträgen, Gutachten und Berechnungen nun einsehen. Was zählt eigentlich mehr: Der Bürger oder der Schierlings-Wasserfenchel?! Die BI wird alles dafür tun, damit sich die Planer von ihrem irrsinnigen und gefährlichen Projekt doch noch abbringen lassen.

Die Planfeststellungsunterlagen liegen noch bis zum 20. April 2011 in den Bezirksämtern Bergedorf, Geesthacht und dem Amt Hohe Elbgeest in Aumühle aus. Jedermann kann dort während der normalen Öffnungszeiten Einblick in die Unterlagen nehmen. Zeit sollte man sich allerdings mitbringen, denn die Ordner haben es in sich. Betroffene können jetzt Einwendungen einreichen, die dann auf einem Erörterungstermin besprochen werden sollen. Angesichts der jahrelangen Proteste der Anwohner der Borghorster Elbwiesen gegen das Projekt käme es allerdings einem Wunder gleich, wenn die Behörde sich endlich für bürgernahen Naturschutz entscheiden und die Planung aufgeben würde.

Da die Planung und die Gutachten bereits Millionen an Steuergeldern verschlungen haben, und der politische Druck, endlich ein Ausgleichsgebiet für das Mühlenberger Loch zu finden, immens ist, gibt es wohl kaum Hoffnung für die Anwohner. Unser Eigentum wird gern für den Schierlings-Wasserfenchel geopfert, der sich vielleicht gar nicht ansiedeln wird. Die BI findet: ein Skandal!

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Zum Foto: Morgenstimmung an den Borghorster Elbwiesen, Februar 2011. Das Gebiet ist vom ausserdeichs anstehenden Elbhochwasser geflutet, das unter dem Leitdamm durchdrueckt.

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